Wasserski "Meine große Leidenschaft"
Ausschlaggebend war dabei vor allem die Bekanntschaft mit Freddy Pritzkau,
die durch meine Ex Freundin Sandra Pillgramm zu Stande kam. Er war die treibende
Kraft, die mich 2002 zu meinen ersten Fahrversuchen auf dem Wasser brachte.
Wie aller Anfang, war auch meiner beim Wasserski schwer. Aber nicht schwerer
als bei Fußgängern auch. Und schon nach einer Saison bin ich sogar
weiter als nur bis zur ersten Kurve gekommen!
Mittlerweile haben wir mit dem H2O-Ski Team ein festes Netzwerk an Behinderten
und Nicht-Behinderten Wasserski Begeisterten gefestigt, die sich jeden Sommer
zu mehreren Terminen an der Wasserski Seilbahn in Langenfeld zu Sport und Spass
treffen.
Um noch mehr behinderte Menschen mit diesem Sport zu erreichen, haben wir Sponsoren
mobilisiert, die jährlich 2-3 Wasserski-Events finanzieren und aktiv mitgestalten.
Diese Termine sind beliebte Treffpunkte für Sport und Austausch.
Für diejenigen, die sich jetzt noch fragen, wie das eigentlich funktionieren soll, hier eine kleine Beschreibung: Prinzipiell wird einfach ein geeigneter Sitz, der ausreichend Sicherheit und Halt bietet, auf einem Wakeboard oder einem großen Wasserski befestigt und eine Fußschlaufe angebracht. Das größere Problem ist eher, die Barrieren in den Köpfen der potentiellen Wasserski-Fahrer zu knacken: Kann ich das? Ist das gefährlich? Tut das etwa weh? Aber die Antwort ist leicht: Es tut nicht weh und es ist auch nicht gefährlich. Vielleicht kann man es nicht gleich beim ersten Anlauf, aber hat man erst mal den Bogen raus, kommt sehr schnell viel Spaß auf und schnell können auch Steigerungen wie Slalom fahren oder Sprünge hinzukommen!